Sprechzimmer "VERITAS"
Magister VANIA ALEXANDROVA

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Schulung

"Die Seligkeit des Körpers ist in der Gesundheit, die Seligkeit des Verstandes – im Wissen."
Tales

Philosophie des Ostens

"Es gibt dort etwas Vollkommenes und mit unklaren Konturen, das schon vor dem Himmel und der Erde existiert hat. Leise, unsichtbar, unveränderlich, ununterbrochen, unermüdlich zirkulierend – es könnte auch die Mutter der Welt sein. Ich weiß seinen Namen nicht – ich nenne es DAO (Weg)."

So formuliert der antik chinesische Weise Lao Dse das universale erste Prinzip, im Grunde gelegen aller Erscheinungen im Weltall. Etwas mehr – er formuliert eine Wirklichkeit, wovon das Weltall entstanden ist und welche Lao Dse wegen des Mangels an einem adäquaten Begriff Dao nennt, was in Übersetzung "Weg" bedeutet. Die Chinesen nennen das U Dse – Grenzlosigkeit, Leerheit, Tatenlosigkeit.

Die nächste Etappe ist die Bildung eines Zentrums des Weltalls, die Bildung des Punkts des Absoluts. Um dieses Zentrum bildet sich danach die große Grenze oder der Weltraum, ein solcher wie wir ihn kennen. Die Chinesen nennen ihn Thay Dsi. Hier erfolgt die Verteilung der Welt in Vergangenheit und Zukunft, in Raum und Zeit. Es bilden sich die Gegensätze In und Yan – das Hervorrufen des Drehens und des Wechsels. Es folgt die Entfaltung der Monade in ein jedes In und Yan – Entstehung des Drehens und des Wandels. Es folgt dann die Entfaltung der Monade – in einem jeden In enthält sich ein Yan, in einem jeden Yan enthält sich ein In. Assimilierung und Dissimilierung. Und danach?


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